Netzgeräte und Lohnverguss

Der Lohnverguss ist eine gute Möglichkeit, Arbeiten, für die sich die Anschaffung einer Maschine nicht lohnen würde, ausführen zu lassen. So kann man zum Beispiel die Netzgeräte, die für in einem Unternehmen hergestellte elektrische oder elektronische Geräte benötigt werden, problemlos außer Haus geben, um sie vergießen zu lassen. Die Netzgeräte werden als Bauteil hergestellt, und nur zum Verguss außer Haus gegeben.

Der Lohnverguss wird bei anderen Unternehmen, zum Teil sogar im Ausland in Auftrag gegeben. Allerdings muss bedacht werden, dass der Weg zum vergießenden Unternehmen, je länger er ist, auch mehr Zeit in Anspruch nimmt, und es somit auch länger dauern kann, bis die Teile wieder im Unternehmen sind, und die Produktion fortgesetzt, beziehungsweise der Verkauf gestartet werden kann. Außerdem bedeutet ein weiterer Weg auch höhere Kosten, die ebenfalls mit einkalkuliert werden müssen.

Gerade bei Netzgeräten kann es auch vorkommen, dass die Teile nicht in der eigenen Halle hergestellt und im Lohnverguss fertig gemacht werden, sondern gleich als komplettes Teil aus dem Ausland geordert werden. Nicht selten findet sich auf einem in Europa hergestellten Gerät eine einheimische Produktbezeichnung, während das Netzgerät die Aufschrift Made in Taiwan trägt. Hier wurde ein Großposten an Netzgeräten günstig importiert.

Sicherlich wird dem Kunden egal sein, ob sein Netzteil im Lohnverguss hergestellt wurde, oder als ganzes Bauteil aus dem Ausland importiert wurde, solange es funktioniert. Dass es den Lohnverguss gibt, wissen viele Menschen gar nicht, weil sie sich keine Gedanken darüber machen, wie manche elektrischen Geräte hergestellt werden. Dabei ist der Lohnverguss aus dem Gefüge der Unternehmen oft gar nicht wegzudenken.





Lohnverguss