Im Garagenbau muss man flexibel sein

Wer im Garagenbau angestellt ist, kann nicht erwarten, dass er in diesem Beruf morgens im Anzug an seinem Arbeitsplatz erscheinen kann, und abends zwar müde, aber adrett gekleidet, in den Feierabend geht. Wer in einer Firma einen Arbeitsplatz gefunden hat, die Fertiggaragen herstellt und ausliefert, ist oft einige Zeit am Tag unterwegs. Schließlich müssen die beliebten unterstellen Möglichkeiten für die Autos der Menschen nach der Vorbereitung in einer Halle auch ausgeliefert werden. Auch der Aufbau am Lieferort gehört zum Aufgabengebiet dem Garagenbau.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie die Aufgabengebiete aufgeteilt sind. Entweder in einer solchen Firma sind ein Teil der Mitarbeiter für die Fertigung und ein anderer für die Auslieferung und den Aufbau zuständig, oder alle Mitarbeiter arbeiten, wo gerade immer es nötig ist. Einsatzbereitschaft und Flexibilität gehören also neben fachlicher Kompetenz und dem befolgen von Arbeitsanweisungen unabdingbar dazu, wenn man über längere Zeit in dieser Firma eine feste Anstellung haben möchte. Für den Einsatz außerhalb des Firmengebäudes werden Spesen bezahlt. Zu seinem Grundgehalt, das entweder als pauschale oder als Stundensatz abgerechnet wird, erhält also ein Angestellter im Garagenbau für Einsätze direkt beim Kunden einen gewissen Spesensatz, der sich nach der Dauer der Abwesenheit von der Firma berechnet. Wenn es erforderlich ist, dass der Mitarbeiter über nach am Lieferort bleibt, weil sich die aufstelle Arbeiten über zwei Tage ziehen, wird auch die Übernachtung und die Verpflegung von der Firma, beziehungsweise letztendlich vom Kunden bezahlt.

Wer im Garagenbau arbeitet, muss als Facharbeiter einige Kenntnisse mitbringen, was die Statik, das Lesen von Plänen und auch die Verwendung verschiedener Materialien betrifft. Für Zuarbeiten stehen den Fachleuten meistens Hilfskräfte zur Verfügung, die jedoch keinerlei Entscheidungskompetenz haben. Sie müssen einfach die Arbeiten verrichten, für diese geeignet sind. Dennoch kann man auch hier als Hilfskraft durchaus ein ansehnliches Monatseinkommen haben, Denn auch für einen Bauhelfer werden Spesen bezahlt.

Die Mitarbeiter aus dem Garagenbau, die nicht am Werk selbst erarbeiten, sondern ab und zu außer Haus müssen, um dort ihre Arbeit zu verrichten, müssen dies mit ihrer Familie abklären. Nicht immer Sieges eine Ehefrau gerne, wenn der man die halbe Woche nicht nach Hause kommt. Vor allem, wenn kleine Kinder im Haus sind, ist die Trennung oftmals schwer. In diesem Fall sollte man sich bemühen, eine Anstellung in der Fertigung zu finden, sodass man nicht mehr so weit entfernt vom Wohnort arbeiten muss. Als Gegenargument könnte man anbringen, dass dann jedoch das Gehalt etwas niedriger ausfallen dürfte.

Die Männer vom Garagenbau müssen, sofern sie direkt beim Kunden arbeiten, ein gewisses Maß an um die Ähnlichkeit, Höflichkeit und Freundlichkeit mit sich bringen. Oftmals sind die Bauherren nervös, stellen etliche Fragen, die sich einfach in ihrer Unwissenheit begründen, und stören so den Arbeitsablauf. Dennoch muss man hier die Geduld bewahren, und stets freundlich bleiben. Die Mitarbeiter einer Firma, die direkten kommt Zeit zu den Kunden haben, sind das Aushängeschild eines jeden Unternehmens. Unfreundlichkeit und pampige Antworten sorgen dafür, dass die Firma aus dem Garagenbau einen schlechten Ruf bekommt. Ein Nachbar wird aufgrund einer solchen negativen Empfehlung seine Bestellung bestimmt woanders abgeben, was dem eigenen Unternehmen ja eher schadet, weil bei genügend Aufträgen ja auch der Arbeitsplatz gesichert ist.